Fotografie und Bewusstheit

Was kann der Mensch für sich selbst tun, damit es ihm und auch seinem Umfeld gut geht? Diese Frage hat sich mir selbst immer wieder gestellt und so habe ich viele Jahre nach einer Antwort gesucht. Das Studium der Architektur, meine Forschungsarbeiten über die indigene Architektur dieser Welt, das Interesse an einer ganzheitlichen, spirituellen Betrachtung des Lebens sowie die Erfahrung von positiven und negativen Gefühlen am eigenen Körper gaben mir einen Weg vor, der für mich in der Fotografie mündete. Fotografie als Medium und Träger meiner Vorstellungen und Wünsche, Fotografie als ein Instrument, aus dem ich immense Kraft schöpfen kann. Fotografie erlaubt das Entstehen der Kraft des Sehens.

Bei meiner Suche legte ich immer großen Wert auf Interdisziplinarität, also einen Weg, der die Zusammenarbeit mehrerer Disziplinen fördert und mir dadurch ermöglicht, für Themen der Fotografie und des Mensch-Seins, die größtmöglichen Vorteile herauszufiltern. Entstanden sind daraus die vier Fotozeiten, die ich in der Landschaftsfotografie anwende.

Gehzeit Ruhezeit Kreativzeit Emotionszeit

Als Spielfeld für die Anwendung der vier Fotozeiten lag mir vor allem die wunderbare Natur der Berge am Herzen. Da ich selbst seit meiner Kindheit in den Bergen unterwegs bin und da ich auch viele wundervolle Orte auf der Welt kennenlernen durfte, habe ich eine nachhaltige Orientierung, sowohl im geografischen Sinne als auch in meiner „inneren Landschaft“ gefunden. Neben dem Bergsteigen war ich auch Österreichischer Landeslehrer im Snowboarden und ebenso viele Jahre als Paragleiter in Österreich, Italien, Frankreich und Slowenien unterwegs. Also ist die Natur für mich auch der richtige Ort um Schönheit und positive Energie zu erfahren, aber auch menschliche Sorgen und Probleme zu beleuchten und sie im Beisein der Natur zu erkennen und an sie abzugeben. Daher steht das Thema Fotografie als Erfahrung am eigenen Mensch-Sein in meinen Seminaren im Vordergrund.

Alle kreative Kraft kommt von Innen!

Meine Foto-Semeniare sind natürlich geprägt von den heutigen technischen Möglichkeiten der Fotografie und den einzelnen Genres, welche die Naturfotografie bietet. Aber teures Equipment ist gar nicht nötig! Die Kombination von Fotografie mit der Harmonielehre des Feng Shui, den aktuellen spirituellen Lehren der Menschheit, der traditioneller Architektur oder Themen wie der Musik, der Literatur oder der örtlichen Traditionen soll einerseits ein größeres Verständnis, eine Wertschätzung für die Vielfalt des Lebens an diesem Ort entstehen lassen, andererseits aber auch eine tiefgehende Transformation des eigenen Bewusstseins auslösen. Eine Transformation dahingehend, das wir, die hier fotografieren und all das erleben dürfen, erkennen, ein Teil des Ganzen zu sein und das wir alles was wir selbst sind und um uns herum erleben, würdigen müssen, damit wir im Fluss des Lebens bleiben.

Pflege Deinen Verstand mit Großartigen Gedanken – Benjamin Disraeli

Es ist natürlich für einen Fotografen wunderbar, wenn das Wetter mitspielt, das Licht gigantisch ist, die Wolkenformationen einzigartig sind und die Luft klar und rein ist. Wie ist es aber, wenn es mal regnet oder schneit? Wenn es draußen stürmt? Können wir da auch fotografieren? Aber natürlich. Ich würde Euch nicht in einen Hagelsturm oder in ein Gewitter führen, nein, Sicherheit ist mein oberstes Gebot, deshalb suche ich mir auch immer leicht zu erreichende Orte als Fotolocation aus. Aber wenn wir etwa im Winter, gut bekleidet, das stürmische Schneetreiben fotografiert und dabei z.B. auf die wunderbaren Strukturen des wind-gepressten Schnees aufmerksam werden, beginnen wir Schönheit auch im Kleinen bewusst zu sehen. Auch ein Nebelwald, und hier vor allem diese sicht- und hörbare Stille des Waldes oder die reinigende Wirkung eines Regens in der Natur, das Prasseln der Regentropfen, das verstummen aller Vögel, wirkt sich unmittelbar auf uns selbst aus und verknüpft die Fotografie mit Deinen eigenen Emotionen, mit Deinen Erfahrung und vor allem mit Stille. Stille empfinde ich vor allem dann, wenn ich mit meinen Sinnen spüre. Diese Stille führt zu innerem Gleichgewicht, indem Du das was im Außen ist, annimmst und zu würdigen weißt, ein Prinzip, das überall im Leben angewandt werden kann. Nach einem solchen, zumal auch anstrengenden Erlebnis mit Nebel, Regen oder Wind, bist Du ungemein positiv aufgeladen und ausgeglichen. Du warst eben Teil der Natur! Du hast sie erlebt und gespürt! Und du bis dir jetzt ebenfalls bewusst, eine wunderbare Dankbarkeit dafür zu spüren, das alles gerade eben fotografiert zu haben. Auch wenn es nur 10 Fotos waren. Das ist die bewusste Wahrnehmung von allem was ist. Es ist …

Die Kraft des Sehens

 

Lasst Euch von meinen Themen und meiner Fotografie begeistern und inspirieren.
Ich wünsche Euch viel Freude an der Natur und an Euch bei dem was wir alle so sehr lieben.

Dem Fotografieren.

Euer Foto Doc.
Günter

 

Ich führe euch zu besonderen Zeiten an besondere Orte um besonderes zu erleben.

Fotografie ist Enthusiasmus den man intensiv spüren kann.

Die Schönheit der Natur der Berge liefert uns die Nahrung für mentale Entspannung, die wir uns in der Fotografie bewusst machen!

Fotografie ist Entschleunigung.

Fotografie hinterlässt Spuren!

Fotografie ist das emotionale Erlebnis auf der Bühne der wunderbaren Natur der Berge.