Rhein in Flammen

Der Rhein in Flammen – feuriges Spektakel am Mittelrhein

Der Rhein in Flammen, alle Jahre wieder, und dass schon seit langer Zeit, finden mehrere Großfeuerwerke von Mai bis September am und um den Rhein statt. Ich selbst hatte dieses Schauspiel noch nie gesehen und bevor ich nach NRW gezogen bin wohl auch noch nie davon gehört. Ich war am ersten Mai Samstag mit dabei, wo auf der Strecke Linz – Bonn ein mehrstündiges Feuerwerk stattfand. Linz, den Namen finde ich auch sehr interessant, hab ich doch schon vor vielen Jahren in Linz (Oberösterreich) meine berufliche Laufbahn gestartet hatte. Nur, dass dieses Linz an der Donau lag.

Aber wie dem auch sei, ich erlebte einen wundervollen Abend mit viel Feuerwerk und leuchtenden Städten unter mir. Geplant war ein Ausflug ins Siebengebirge auf den Drachenfelsen, genauer gesagt auf die Burgruine Drachenfels. Auf einem Fels über der Stadt Königswinter thront eine alte Burgruine mit Bergfried direkt über dem Rhein. Ein toller Aussichtspunkt. Von dort sieht man den Rhein entlang von Remagen bis hinein nach Köln.

So war es dann auch ein idealer Ort um das Feuerwerk in der Nacht zu bewundern. Einzig die Menschenmassen dort oben waren ein bisschen störend, denn man konnte kaum das Stativ aufstellen. Auf der anderen Seite der Burg war ich jedoch alleine und ungestört. Hier wiederrum war aber ein sehr scharfer und böiger Wind, der mein Stativ immer zum wackeln brachte. Daher war das Fotografieren etwas schwieriger als sonst.

Als das Feuerwerk in Linz begann, richteten sich alle Augen gen süden. Stück für Stück wanderte das Feuerwerk nach Remagen, bis dann auch die ersten leuchtenden Schiffe sichtbar waren. Dann weiter vorbei an Unkel und Bad Honnef waren die Schiffe direkt unter uns. Die Fahrt vorbei an Königswinter bis nach Bonn dauerte dann noch etwas aber zum Schluss konnte ich mit dem Tele das Höhenfeuerwerk in Bonn fotografieren, mit der Kulisse der leuchtenden Städte ringsum.

Zu Guter letzt blieb ich noch auf der Ruine als das Spektakel vorbei war und konnte die Sterne, ganz alleine ohne Menschen fotografieren. Der Abstieg gestaltete sich als etwas schwierig, obwohl der Berg gar nicht so hoch ist. Ich hatte die falschen Schuhe an und wer es kennt, weiß wie das ist wenn sie zu eng sind und auf die Zehen drücken. Unten angekommen konnte ich kaum noch Autofahren weil ich solche Schmerzen hatte aber nichtsdestotrotz hatte ich einen besonders schönen Tag.

Hier seht ihr die Galerie zu diesem Abend.

Galerie Rhein in Flammen

 

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